Die Welt ist im Umbruch. Und wir alle sind aufgefordert als Geburtshelfer mitzuwirken.
Ich stelle 21 Prämissen vor, die dabei jetzt überlebenswichtig sind.
1) Wir müssen weit zu den gedanklichen Fundamenten zurückgehen, auf die unsere Welt aufgebaut ist und überprüfen, ob diese Fundamente uns heute noch tragen können und sie dann entsprechend erneuern.*
2) Es ist jetzt wichtig, dass wir Spiritualität als Erkenntnismethode anerkennen, um die modernen Dimensionen des Lebens zu begründen und zu beseelen (=die spirituelle Dimension in Politik, Wirtschaft, Kunst, Kultur, Wissenschaft, Sport und andere).
3) Dabei gilt es zu erkennen, dass ohnehin alles Leben spirituell ist.
4) Wir müssen erkennen, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern wir (unsere Seele) unsterblich sind. Und dass wir mehr sind als unser Körper. Dies hat enorme Auswirkungen auf unsere Lebensgestaltung.
5) Wir erkennen, dass die beiden Welten: Himmel und Erde eine Welt sind.
6) Narrative: Wir brauchen eine Mission für die Menschheit. Daraus folgt, dass wir uns neue Geschichten zu erzählen haben in unseren verschiedenen Lebensfeldern.
7) Die Botschaften der Nahtoderfahrungen sind Orientierungs- und Leitlinien für unsere Lebensgestaltung, die wir ernst nehmen müssen. Es ist kein Zufall, dass sie vermehrt auftauchen und kommuniziert werden.
8) Es ist wichtig, dass wir uns wieder eingewoben erkennen in das große Netzwerk des Lebens. Dabei hilft uns die Erforschung der Kosmologie, die uns unseren Platz zuweist.
9) Dazu gehört, dass wir erforschen, wer wir (als Menschheit) sind und wer wir sein wollen.
10) Wir erkennen, dass die Krisen der Erde Krisen der Seele sind und Krisen unserer Wahrnehmung und unseres Bewusstseins.
11) Deswegen gilt es aus unserer kollektiven Trance aufzuwachen, unsere Wahrnehmung zu erweitern und uns unserer wahren Größe zu öffnen.
12) So können wir erkennen, dass nur ein höheres Bewusstsein uns retten kann.
13) Dies bedeutet, dass wir uns alle – individuell und kollektiv (als Menschheit) – der notwendigen Transformation stellen und alle aktiv daran mitwirken und sie durch uns hindurchfließen lassen.
14) Dies bedeutet auch, dass wir vieles Alte und das, was uns zur Gewohnheit wurde, mutig, wie Alice im Wunderland, loslassen müssen und offen sein müssen, um neues Terrain zu erkunden.
15) Dies meint, dass wir unser Bewusstsein erweitern und unsere selbst gesteckten mentalen Grenzen (wer wir sind) ausdehnen. Für unseren größten Weitblick und unseren tiefsten Horizont.
16) Dadurch erkennen wir, dass wir innere Reisen ebenso wichtig nehmen sollen wie äußere Reisen.
17) Das bedeutet, dass wir uns für die höchsten und besten Zukunftsmöglichkeiten für die Menschheit öffnen und diese Realität werden lassen. (Vgl. dazu: C. Otto Scharmer/K. Käufer: Von der Zukunft her führen. Theorie U in der Praxis)
18) So richten wir unser gebündeltes Forschungsinteresse auch auf die Geheimnisräume des Kosmos: Was ist der Tod? Was ist hinter dieser Grenze? Wer sind wir? Was ist der Sinn unserer Existenz, individuell und kollektiv?
19) Da diese Transformation, in der wir mitten drin stehen, nicht nur ein Paradigmenwechsel in wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Hinsicht ist, sondern insbesondere eine Transformation des Geistes und der Seele, müssen wir uns auf die Expertise jener stützen, die solche Transformationsprozesse für sich erfahren haben und uns – als Mentoren – den Weg weisen, wie die gute Hexe Glinda in „Der Zauberer von Oz“ Dorothy den Weg weist und ihr die roten Schuhe gibt, die sie schließlich wieder nach Hause bringen. (Vgl. dazu: Christopher Vogler: Die Odyssee der Drehbuchschreiber, Romanautoren und Dramatiker, S. 52)
Diese Mentoren können uns durch diese Zeiten der stürmischen Suche nach unserem kollektiven Selbst als „Change Agents“ begleiten. Als Psychonauten und Visionäre. Da diese uns eine Kartographie dieses ungeheuren geistig-seelischen Transformationsprozesses als Landkarte der Orientierung bieten können. Denn äußerlich ist es die Natur, die wir plündern, innerlich aber haben wir die Kontakte zu unserer Seele verloren und geplündert.
Die Politik sollte solche „Change Agents“ aufsuchen und als Beraterinnen und Berater einbinden. Da es um viel mehr geht als um die erforderlichen neuen Programme für Klimaschutz etc. (Die spirituelle Dimension in der Politik)
Orientierung finden wir u.a. bei Stanislav Grof (Die stürmische Suche nach dem Selbst), Josef Campbell, C. Otto Scharmer/Kathrin Käufer (Von der Zukunft her führen), Ervin Laszlo (Zu Hause im Universum), Theresa von Avila (Die Burg), aber auch bei Persönlichkeiten wie Frederic Laloux (Reinventing Organizations=für Unternehmen und Organisationen) oder John W. Perry (=Unterstützung im kulturellen Wandel ganzer Gesellschaften: Kultureller Wandel und visionäre Erfahrungen aus der archetypischen Psyche).
20) Wenn wir dies alles beachten und wir mehr sind als unser Körper und unseren Platz im Kosmos reflektieren, dann müssen wir Erfolg neu definieren.
21) So erkennen wir, dass Spiritualität wirklich mehr Leben ist und wir alle neue Formen der Persönlichkeits-Entwicklung benötigen, die uns helfen uns für unser größeres Selbst zu öffnen und in dieses hinein zu wachsen. Individuell und kollektiv als Menschheit.
Mein Ansatz von Life & Life, also die Verbindung von Himmel und Erde, versucht dem neuen Denken gerecht zu werden. Es ist das einzige Persönlichkeits-Entwicklungs-Programm, das Himmel und Erde verbindet.
Wenn Sie später einmal nichts bereuen wollen – als Pionierin und als Pionier – sind Sie alle eingeladen.
Herzlich
Alois Futschik
Hompage: alois-futschik.com
Email: kontakt@alois-futschik.com
*(Vgl. Maja Göppel: „…Dazu gehört neben dem Blick, den der Mensch auf die Natur hat, auch der Blick den er auf sich selbst hat“, S. 56 in: Unsere Welt neu denken. Eine Einladung. Ullstein Taschenbuch)
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